Als Familienfotografin in Leipzig erlebe ich das bei fast jedem Shooting: Die Sorge vor der späten Uhrzeit ist fast immer größer als die Realität.

18:30 Uhr – Ist das wirklich zu spät für ein Familienshooting mit Kindern?
Diese Frage landet regelmäßig in meinem Postfach. Und ich verstehe sie. Wirklich. Ich bin selbst Mama. Ich kenne dieses Rechnen im Kopf, das anfängt, sobald man über eine Uhrzeit nachdenkt, die sich irgendwie nach „zu viel“ anfühlt. Ist das noch okay? Wird es zu viel? Was, wenn die Stimmung kippt? Was, wenn das Kind einfach nicht mehr kann? Lass mich dir erzählen, was bei meinen Shootings wirklich passiert. Denn die Realität sieht meistens ganz anders aus, als man vorher erwartet.
Ankunft: Kinder machen einfach ihr Ding
Wir kommen an, irgendwo im Leipziger Südosten (habe ich die schönsten Locations). Alle steigen aus dem Auto. Und noch während du überlegst, ob das alles noch gut geht, rennen die Kinder schon über die Wiese. Keine Anlaufzeit. Kein zögerliches Ankommen. Einfach: da sein und los. Das ist das Schöne an Outdoor-Locations, an Wiesen, an Abendluft. Kinder brauchen keine Eingewöhnungsphase, wenn der Ort einladend ist. Sie sind einfach sofort dabei. Und genau das nehme ich mir zunutze.
Kein Kind muss hier funktionieren
Bei mir gibt es keine Ansagen, die sich falsch anfühlen. Kein „Schau mal in die Kamera“ alle dreißig Sekunden. Kein gestelltes Lächeln, das keiner von euch wirklich fühlt. Stattdessen: Wir spielen. Wir entdecken. Wir lassen den Abend einfach passieren. Ich beobachte. Ich warte auf die Momente, die zwischen euch entstehen, wenn ihr einfach zusammen seid. Das Lachen, das kommt, weil Papa einen Witz gemacht hat. Der Blick, den du deinem Kind zuwirfst, wenn es etwas Mutiges tut. Das Kuscheln, das ganz von allein passiert, ohne dass ich ein Wort sagen muss. Genau das halte ich fest.
Und in genau diesen Momenten entstehen die Bilder, die ihr später immer wieder anschauen werdet. Die, die sich nicht nach Shooting anfühlen. Sondern nach eurem Abend als Familie.
Was ist mit der Müdigkeit?
Ich höre das oft: „Aber mein Kind geht normalerweise um sieben ins Bett. Um 19:00 Uhr ist das doch eine Katastrophe.“ Die Wahrheit ist: Kinder, die beschäftigt sind, merken die Müdigkeit kaum. Wenn ein Abend sich wie ein kleines Abenteuer anfühlt, wenn es etwas zu entdecken gibt, wenn Mama und Papa entspannt daneben stehen und nicht stressen, dann läuft das ganz anders als gedacht. Natürlich gibt es Ausnahmen. Natürlich gibt es Kinder, die wirklich früh ins Bett müssen. Und genau deshalb sprechen wir das vorher ab. Zusammen. In Ruhe. Damit wir eine Lösung finden, die zu eurer Familie passt.
Mein Fazit
Die Uhrzeit ist selten das eigentliche Problem. Was viele Eltern wirklich beschäftigt, ist die Angst, dass etwas nicht klappt. Dass das Kind nicht mitmacht. Dass der Abend anstrengend wird. Aber hier muss nichts klappen. Hier darf einfach passiert werden. Ich begleite euch durch den Abend mit viel Ruhe, einem Gespür für eure Familiendynamik und der festen Überzeugung, dass die schönsten Momente nie geplant sind. Sie entstehen einfach.
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)







